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Alicia von Schenk: Deutschlands jüngste Professorin für KI
Künstliche Intelligenz

Alicia von Schenk: Deutschlands jüngste Professorin für KI

Alicia von Schenk: Deutschlands jüngste Professorin für KI

Alicia von Schenk hat mit nur 30 Jahren den Lehrstuhl für "Economics of AI" an der Universität Würzburg gegründet. Ihre Forschung konzentriert sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Integration in verschiedene Branchen. In einem aktuellen Interview äußerte sie sich kritisch über den gegenwärtigen Hype um KI-Technologien und betonte die Notwendigkeit, hinter die Fassade des Hypes zu blicken. Die Professorin sieht die Herausforderungen, die mit der rasanten Entwicklung von KI einhergehen, als ebenso wichtig an wie die Chancen. Sie warnt davor, dass viele Unternehmen und Institutionen die langfristigen Auswirkungen der Technologie auf die Gesellschaft und die Wirtschaft nicht ausreichend berücksichtigen.

Ihrer Meinung nach ist es entscheidend, dass die Forschung nicht nur die technischen Aspekte von KI betrachtet, sondern auch die sozialen und ethischen Implikationen. Ein zentrales Anliegen von von Schenk ist die Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Bereich KI. Sie fordert eine umfassende Integration von KI-Themen in die Lehrpläne der Universitäten. Dies soll sicherstellen, dass Studierende nicht nur die technischen Fähigkeiten erwerben, sondern auch ein tiefes Verständnis für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen entwickeln. Die Professorin hebt hervor, dass der KI-Boom nicht nur in der akademischen Welt, sondern auch in der Industrie spürbar ist.

Unternehmen investieren zunehmend in KI-Technologien, um ihre Effizienz zu steigern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben 45 % der deutschen Unternehmen bereits KI-Anwendungen implementiert oder planen dies in naher Zukunft. Von Schenk betont, dass es wichtig ist, die Entwicklung von KI nicht nur als technologische Herausforderung zu sehen, sondern auch als eine Frage der Verantwortung. Sie fordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik, um einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu gewährleisten. Dies schließt auch die Entwicklung von Richtlinien und Standards ein, die den ethischen Einsatz von KI-Technologien fördern.

Ein weiterer Aspekt, den von Schenk anspricht, ist die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Risiken von KI aufzuklären. Sie sieht hier eine wichtige Rolle für Bildungseinrichtungen, die dazu beitragen sollten, ein besseres Verständnis für die Technologie zu schaffen. Dies könnte dazu führen, dass die Gesellschaft informierter und kritischer mit KI-Anwendungen umgeht. Die Professorin ist überzeugt, dass die Zukunft der KI nicht nur von technischen Innovationen abhängt, sondern auch von der Art und Weise, wie diese Technologien in die Gesellschaft integriert werden. Sie fordert eine proaktive Haltung von Unternehmen und Regierungen, um sicherzustellen, dass KI zum Wohle aller eingesetzt wird.

"Wir müssen sicherstellen, dass KI nicht nur den Profit maximiert, sondern auch soziale Werte fördert", sagte sie in einem Interview. Die Universität Würzburg plant, in den kommenden Jahren weitere Forschungsprojekte im Bereich der KI zu initiieren. Diese sollen sich auf die Entwicklung von Anwendungen konzentrieren, die sowohl wirtschaftlich sinnvoll als auch gesellschaftlich verantwortungsvoll sind. Die ersten Ergebnisse dieser Projekte werden für das Jahr 2027 erwartet.

Tags: Künstliche Intelligenz Alicia von Schenk Universität Würzburg Wirtschaft Ethik

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