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Google ändert Backup-Richtlinien für Android-Nutzer
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Google ändert Backup-Richtlinien für Android-Nutzer

Google ändert Backup-Richtlinien für Android-Nutzer

Google hat am 7. Juli 2026 angekündigt, dass Android-Nutzer künftig für ihre Sicherungskopien Speicherplatz in ihrem Google-Konto einrechnen müssen. Diese Änderung betrifft alle neuen Nutzer sofort, während bestehende Nutzer in den kommenden Monaten schrittweise umgestellt werden. Bislang waren nur Inhalte in Google Fotos sowie Bilder und Videos in MMS-Sicherungen von der Speicherkapazität ausgeschlossen. Mit der neuen Regelung wird der Speicherplatz, den Android-Sicherungen beanspruchen, nun ebenfalls angerechnet.

Laut Google wird der durchschnittliche zusätzliche Speicherbedarf für diese Sicherungen etwa 40 Megabyte betragen. Um den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben, führt Google zusätzliche Einstellungen ein. Nutzer können künftig selbst entscheiden, welche App-Daten gesichert werden sollen und welche nicht. Diese neue Backup-Funktion soll es ermöglichen, gezielt Daten auszuwählen, die für die Sicherung relevant sind. Zusätzlich wird es bald möglich sein, Geräteeinstellungen, Anrufverlauf sowie SMS- und MMS-Nachrichten von der Sicherung auszuschließen.

Diese Optionen sollen den Nutzern helfen, ihren Speicherplatz effizienter zu verwalten und nur die für sie wichtigen Daten zu sichern. Im Mai 2026 hat Google bereits den kostenlosen Speicherplatz für neue Konten von 15 Gigabyte auf 5 Gigabyte reduziert, es sei denn, der Nutzer verknüpft eine Telefonnummer mit dem Konto. Diese Maßnahme könnte dazu führen, dass Nutzer, die bereits viele Daten in der Google Cloud gesichert haben, schnell an ihre Speichergrenzen stoßen. Die Änderungen könnten insbesondere für Nutzer von Android-Geräten, die auf die Sicherungsfunktion angewiesen sind, spürbare Auswirkungen haben. Nutzer, die auf alternative Backup-Methoden setzen, könnten von der neuen Regelung weniger betroffen sein.

Google plant, die neuen Funktionen und Einstellungen schrittweise einzuführen, um den Nutzern eine reibungslose Umstellung zu ermöglichen. Die genauen Zeitpunkte für die Einführung der neuen Optionen sind derzeit noch nicht bekannt. Die neuen Backup-Optionen und die Anpassung des Speicherplatzes sind Teil von Googles Strategie, die Nutzererfahrung zu verbessern und gleichzeitig die Kontrolle über persönliche Daten zu stärken. Die Änderungen könnten auch Auswirkungen auf die Nutzung von Google One haben, einem kostenpflichtigen Dienst, der zusätzlichen Speicherplatz bietet. Ein Upgrade auf 100 GB in Google One kostet 1,99 Euro monatlich, während 200 GB für 2,99 Euro und 2 TB für 9,99 Euro monatlich erhältlich sind.

Mit diesen Upgrades erhalten Nutzer auch Zugang zu neuen Funktionen in Google Gemini. Die Anpassungen an den Backup-Richtlinien und die Reduzierung des kostenlosen Speicherplatzes könnten die Nutzung von Google-Diensten in Zukunft beeinflussen. Nutzer sind aufgefordert, ihre Backup-Strategien zu überdenken und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, um Datenverluste zu vermeiden. Die neuen Backup-Funktionen sollen in den kommenden Monaten für alle Nutzer verfügbar sein, wobei Google bereits an der Implementierung arbeitet.

Tags: Google Android Backup Cloud-Speicher Datenschutz Technologie

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