Alicia von Schenk leitet Lehrstuhl für KI-Ökonomie
Alicia von Schenk hat mit nur 30 Jahren den Lehrstuhl für "Economics of AI" an der Universität Würzburg ins Leben gerufen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Integration in verschiedene Branchen. Der Lehrstuhl wurde im Mai 2026 offiziell eröffnet und soll als Plattform für interdisziplinäre Forschung und Lehre dienen. Von Schenk betont, dass der aktuelle Hype um KI nicht nur auf den technologischen Fortschritt zurückzuführen ist, sondern auch auf die gesellschaftlichen Erwartungen und Ängste. Sie fordert dazu auf, hinter die Fassade des Hypes zu blicken und die realen Herausforderungen und Chancen zu analysieren, die mit der Implementierung von KI-Technologien verbunden sind.
Ihre Ansichten basieren auf umfangreicher Forschung und praktischen Erfahrungen in der Branche. Ein zentrales Anliegen von von Schenk ist die Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI. Sie sieht die Notwendigkeit, ethische Standards zu entwickeln, die sicherstellen, dass KI-Anwendungen im Einklang mit gesellschaftlichen Werten stehen. Dies umfasst auch die Berücksichtigung von Datenschutz und der Vermeidung von Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungen. Die Universität Würzburg plant, in den kommenden Jahren mehrere Forschungsprojekte zu starten, die sich mit den wirtschaftlichen Aspekten von KI befassen.
Diese Projekte sollen nicht nur akademische Erkenntnisse liefern, sondern auch praktische Lösungen für Unternehmen entwickeln, die KI-Technologien implementieren möchten. Von Schenk ist überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie entscheidend für den Erfolg dieser Initiativen ist. Ein weiterer Fokus des Lehrstuhls liegt auf der Ausbildung von Studierenden in den Bereichen Wirtschaft und Technologie. Von Schenk möchte sicherstellen, dass die nächste Generation von Fachkräften über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, um in einer zunehmend von KI geprägten Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Dazu gehören sowohl technische Fähigkeiten als auch ein tiefes Verständnis für die wirtschaftlichen und sozialen Implikationen von KI.
Die Gründung des Lehrstuhls für "Economics of AI" ist Teil einer breiteren Initiative der Universität Würzburg, die darauf abzielt, ihre Position als führende Institution im Bereich der KI-Forschung zu stärken. Die Universität hat bereits mehrere Partnerschaften mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen etabliert, um den Wissensaustausch zu fördern und innovative Projekte zu entwickeln. Diese Kooperationen sollen auch dazu beitragen, die Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen. Von Schenk hat in der Vergangenheit bereits an verschiedenen internationalen Konferenzen teilgenommen und ihre Forschungsergebnisse präsentiert. Ihre Arbeiten wurden in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht, was ihr einen hohen Stellenwert in der wissenschaftlichen Gemeinschaft eingebracht hat.
Sie ist überzeugt, dass die Forschung im Bereich der KI-Ökonomie entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Technologie ist. Die Universität Würzburg plant, im Laufe des Jahres 2026 mehrere öffentliche Vorträge und Workshops zu veranstalten, um das Bewusstsein für die wirtschaftlichen Aspekte von KI zu schärfen. Diese Veranstaltungen sollen sowohl Studierenden als auch Fachleuten aus der Industrie die Möglichkeit bieten, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auszutauschen. Von Schenk sieht hierin eine Chance, den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.
Die ersten Forschungsprojekte des Lehrstuhls sollen bereits im dritten Quartal 2026 starten. Diese Projekte werden sich mit der Analyse von KI-Anwendungen in verschiedenen Sektoren, darunter Gesundheitswesen, Automobilindustrie und Finanzdienstleistungen, befassen. Von Schenk ist optimistisch, dass die Ergebnisse dieser Projekte wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung von KI-Technologien liefern werden. „Wir müssen sicherstellen, dass KI nicht nur effizient, sondern auch ethisch vertretbar ist“, sagt Alicia von Schenk.
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