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Google reduziert kostenlosen Onlinespeicher für neue Nutzer
Cybersecurity

Google reduziert kostenlosen Onlinespeicher für neue Nutzer

Google reduziert kostenlosen Onlinespeicher für neue Nutzer

Google hat die Speicherrichtlinien für neue Nutzer in bestimmten Regionen geändert, was zu einem Rückgang des kostenlosen Onlinespeichers führt. Bisher erhielten alle Nutzer 15 Gigabyte kostenlosen Onlinespeicher, doch seit einigen Wochen gilt dies nur noch für Nutzer, die ihre Telefonnummer angeben. Wer dies nicht tut, erhält lediglich 5 Gigabyte Speicherplatz für Fotos, Dateien und E-Mails. Die Änderung betrifft vor allem neue Nutzer, die sich für ein Google-Konto anmelden. Um die vollen 15 Gigabyte zu erhalten, müssen sie bei der Registrierung ihre Telefonnummer angeben.

Diese wird von Google zur Verifizierung des Kontos verwendet. Nach der Verifizierung gelten die Nutzer nicht mehr als anonym und erhalten den vollen Speicherplatz. Betroffene Nutzer haben ihre Erfahrungen in sozialen Medien, insbesondere auf Reddit, geteilt. Die Diskussionen zeigen, dass viele neue Nutzer von dieser Regelung überrascht sind und sich über die Einschränkungen beschweren. Google hat die neue Richtlinie nicht offiziell angekündigt, sondern reagierte erst auf Anfragen von Medien.

Google hat in einer Stellungnahme an Android Authority erklärt, dass die neue Speicherrichtlinie getestet wird, um die Qualität des Speicherdienstes zu verbessern und die Sicherheit der Konten zu fördern. Details zu den betroffenen Regionen und der Dauer der Tests wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Die Möglichkeit, den Speicherplatz nachträglich zu erhöhen, besteht ebenfalls. Nutzer können sich zunächst ohne Telefonnummer anmelden und die 5 Gigabyte nutzen. Später können sie ihre Telefonnummer zur Verifizierung angeben, um auf die vollen 15 Gigabyte zuzugreifen.

Diese Flexibilität könnte einige Nutzer ansprechen, die Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre haben. Für Nutzer, die mehr Speicherplatz benötigen und ihre Telefonnummer nicht angeben möchten, bietet Google die Möglichkeit, zusätzlichen Speicher über Google One zu erwerben. Die Preise für kostenpflichtigen Speicher beginnen bei 100 Gigabyte für 1,99 Euro pro Monat. Diese Option bleibt für alle Nutzer verfügbar, unabhängig von der neuen Richtlinie. Die Änderungen in den Speicherrichtlinien wurden laut Berichten von 9to5google bereits im März 2026 stillschweigend eingeführt.

Der früheste Hinweis auf die Anpassung fand sich am 18. März 2026, als Google die Formulierung in einem Support-Dokument änderte. Zuvor hieß es, dass das Google-Konto 15 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicherplatz umfasst, nun wird dies als „bis zu 15 GB“ formuliert. Bestandskunden sind von dieser neuen Regelung nicht betroffen und können weiterhin die gewohnten 15 Gigabyte Speicherplatz nutzen, ohne ihre Telefonnummer angeben zu müssen. Diese Unterscheidung könnte dazu führen, dass neue Nutzer sich weniger für Google-Dienste entscheiden, wenn sie die Einschränkungen als nachteilig empfinden.

Die Reaktionen auf die neuen Richtlinien sind gemischt. Während einige Nutzer die Sicherheitsmaßnahmen begrüßen, empfinden andere die Pflicht zur Angabe der Telefonnummer als unangemessen. Die Diskussion über Datenschutz und Nutzerrechte wird durch diese Änderungen erneut angestoßen. Google hat sich bisher nicht zu den genauen Gründen für die Einführung dieser neuen Richtlinie geäußert. Die Entscheidung könnte jedoch Teil einer breiteren Strategie sein, um die Sicherheit der Nutzer zu erhöhen und gleichzeitig die Nutzung ihrer Dienste zu fördern.

genauen Auswirkungen auf die Nutzerzahlen und die Akzeptanz der Dienste werden sich erst im Laufe der Zeit zeigen. Die neue Speicherrichtlinie gilt derzeit nur für neue Nutzer in bestimmten Ländern, die von Google nicht spezifiziert wurden. Die Tests könnten möglicherweise auch auf andere Regionen ausgeweitet werden, abhängig von den Ergebnissen der aktuellen Erprobung. Google plant, die Tests der neuen Speicherrichtlinie fortzusetzen, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Ein genaues Datum für den Abschluss der Tests oder eine mögliche Ausweitung auf weitere Regionen wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Tags: Google Onlinespeicher Datenschutz Cloud Nutzerrechte

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