WhatsApp führt Benutzernamen für deutsche Nutzer ein
WhatsApp-Nutzer in Deutschland können ab sofort einen Benutzernamen reservieren, der in der App angezeigt wird. Diese Neuerung wurde von Meta, dem Mutterkonzern von WhatsApp, am 30. Juni 2026 bekannt gegeben. Die Funktion wurde bereits Anfang April 2026 für erste Nutzer freigegeben und wird nun weltweit ausgerollt. Die Einführung der Benutzernamen soll die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer erhöhen.
Laut WhatsApp ist es oft unangenehm, die eigene Telefonnummer an neue Kontakte weiterzugeben, da diese mit vielen persönlichen Aspekten des Lebens verbunden ist. Der neue Benutzername ermöglicht es, mit anderen zu kommunizieren, ohne die Telefonnummer preiszugeben. Um einen Benutzernamen zu reservieren, müssen Nutzer in den Einstellungen unter "Konto" die Option "Benutzername" auswählen. Die Reservierung erfolgt schrittweise, sodass nicht alle Nutzer sofort Zugriff auf diese Funktion haben. Der Benutzername muss zwischen 3 und 35 Zeichen lang sein und mindestens einen Buchstaben enthalten.
Er darf keine speziellen Endungen wie .com oder .net aufweisen. Die Möglichkeit, einen Benutzernamen zu wählen, ist besonders wichtig, da WhatsApp über 3 Milliarden Nutzer weltweit verfügt. Viele Namen könnten bereits vergeben sein, weshalb die frühzeitige Reservierung empfohlen wird. Nutzer haben auch die Option, einen Namen mithilfe eines Namensgenerators zu erstellen, falls sie sich unsicher sind. Für Unternehmen und Content Creator gibt es eine spezielle Regelung: Sie können ihren Benutzernamen behalten, wenn dieser bereits auf Instagram oder Facebook verwendet wird.
Dies soll sicherstellen, dass Marken und Influencer ihre Identität über verschiedene Plattformen hinweg konsistent halten können. Um mit jemandem auf WhatsApp zu chatten, der nicht in den eigenen Kontakten gespeichert ist, müssen Nutzer den genauen Benutzernamen kennen. Dies soll verhindern, dass Personen über ihren Klarnamen oder andere leicht zu erratende Namen gefunden werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Benutzernamenschlüssel festzulegen, der ähnlich wie ein Passwort funktioniert und optional ist. Die Einführung dieser Funktion wird von WhatsApp als ein Schritt in Richtung mehr Privatsphäre und Sicherheit für die Nutzer angesehen.
Die Möglichkeit, die eigene Telefonnummer nicht mehr preisgeben zu müssen, könnte insbesondere für jüngere Nutzer und Menschen in sensiblen Situationen von Bedeutung sein. WhatsApp plant, die vollständige Nutzung der Benutzernamen-Funktion im Laufe des Jahres 2026 einzuführen. Meta hat betont, dass die Benutzernamen nicht nur für die Privatsphäre wichtig sind, sondern auch für die Benutzerfreundlichkeit der App. Nutzer können so einfacher und sicherer mit neuen Kontakten kommunizieren, ohne ihre persönlichen Daten preiszugeben. Die Funktion wird als Teil einer Reihe von Updates betrachtet, die darauf abzielen, die Nutzererfahrung auf WhatsApp zu verbessern.
Benutzernamen-Funktion wird voraussichtlich auch die Art und Weise verändern, wie Nutzer mit der App interagieren. WhatsApp hat angekündigt, dass weitere Funktionen zur Verbesserung der Privatsphäre und Sicherheit in der Zukunft folgen werden. Die genaue Zeitlinie für die vollständige Implementierung der Benutzernamen-Funktion bleibt jedoch abzuwarten. Die offizielle Mitteilung von WhatsApp hebt hervor: "Wenn jemand Neues in dein Leben tritt, kann es sich wie ein großer Schritt anfühlen, die Handynummer weiterzugeben." Diese Aussage verdeutlicht die Motivation hinter der Einführung der Benutzernamen.
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